Hier folgen immer wieder mal

aktuelle Dinge rund um die Praxis.

 

Aktuell dreht sich alles um Corona.

Eigentlich sind weder Panik noch Hamsterkäufe notwendig. Wir sollen uns mit Kontakten zurückhalten, damit wir uns nicht alle quasi gleichzeitig anstecken.

Für manche Menschen, die älter, ( über 50 Jahre) oder schon anderweitig (Atemwege, Immunsystem etc.) erkrankt sind , ist Corona etwas gefährlicher als die alljährliche Grippe. Bei der Grippe war die medizinische Versorgung fast immer gewährleistet, weil nur wenige Menschen gleichzeitig intensiv behandelt werden müssen.

Corona ist so schnell, dass es passieren kann, dass zu viele Menschen gleichzeitig intensive Hilfe bedürfen. Und dafür sind selbst wir in Deutschland nicht ausgestattet.

Wir möchten unsere kinder- und jugendpsychiatrische und psychotherapeutische Unterstützung fortführen, solange wir dürfen und können.

Allerdings sind wir durch den häufigen Patientenkontakt sicherlich gefährdeter , einmal für die Ansteckung durch Patient*innen, dadurch jedoch auch als Ansteckungsquelle.

Denn bis wir wissen, dass wir ansteckend wären, vergehen bis zu 14 Tage.

 

Alle, die jetzt schon zur Diagnostik und Therapie in der Praxis sind, sollten daher überlegen, ob sie das Risiko, durch unsere Praxis angesteckt zu werden, oder uns und andere anzustecken, tragen können, oder ob jemand lieber zu Hause bleiben möchte.

 

Wir werden unsererseits versuchen, Dringlichkeiten und Zumutbarkeiten abzuwägen, um das Risiko möglichst zu minimieren.   

 

Aber: bitte geben Sie uns zwei Werktage zuvor  Bescheid, gerne auf den Anrufaufzeichner, damit wir nicht unnötig warten.

 

 

Wir werden ab Freitag, den 27.03. auch telefonische Rücksprache anbieten, für die Patient*innen, die schon in unserer Praxis "bekannt" sind.

 

Evtl. wird es auch demnächst Sprechstunden / Gespräche per Video / Internet geben.

Diese Option wird wahrscheinlich nicht breitgefächert möglich sein, aufgrund der Begrenzungen der Anbieter und der Kassenärztlichen Vereinigung, bzw der Krankenkassen, die ansonsten aktuell schon flexibel manches ermöglichen, was ohne Corona nicht denkbar wäre. Schön, dass auch Flexibilität machbar ist - ein "Dankeschön" an dieser Stelle dafür. Diese Fähigkeit darf es nach Corona gerne weiterhin zugunsten aller geben  ;-))   .

Auch, was Video anbelangt, dürfen wir nun schon viel mehr, als zuvor, aber noch lange nicht alles. (Herr Ahlers sieht Video-Termine auch nur als Kompromiss, Notlösung in Notlagen, nicht als Option, die den persönlichen Kontakt ersetzen kann.)

 

Wir werden uns bemühen, die organisatorischen Wirren und Herausforderungen im Anschluss gering zu halten, was sicherlich nicht einfach werden wird, da wir zumindest bei der Diagnostik fast immer eine Serie von Terminen werden verlegen müssen. Mit etwas Pech sogar mehrmals.

Das wird kaum reibungslos funktionieren können und zu Engpässen führen. Sehen Sie uns dies bitte nach.

Danke.